Kirchengemeinde St. Michaelis in Hildesheim

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St. Michael aus der Sicht eines Besuchers

Herr Huang aus China besucht das Welterbe

In seinem Buch Herr Huang in Deutschland (erschienen 2015 im Olms Verlag, Hildesheim) äußert sich der Milliardär, Bergsteiger und Dichter Huang Nubo auch über St. Michael:
"Das Kirchenschiff war recht einfach gestaltet, und auch von außen war das Gebäude nicht zu prunkvoll. Ein hölzerner Kirchenhimmel und eine Christusfigur in einem ganz anderen, einzigartigen Stil. Die Jesusfiguren, die ich bis dato kannte, waren ans Kreuz genagelt, hatten ihre feinen Gesichtszüge zu einem Ausdruck der Traurigkeit verzogen und ließen in sich gekehrt den Kopf hängen. Diese hier aber besaß nicht diese Feinheit, sondern wirkte auf mich etwas abstrakt. Ich fragte meine deutschen Freunde. Sie wussten nicht genau, um welche Zeit die Figur entstanden war, aber es muss nach dem Zweiten Weltkrieg gewesen sein. [...]
In Europa gibt es viele Kirchen, zum Beispiel den Kölner Dom, da ist man noch nicht einmal hineingegangen und möchte sich schon verneigen. Die Wirkung der Heiligkeit und der Feierlichkeit ist einfach überwältigend. [...] In dieser Kirche [St. Michael] ist das anders, es ist viel natürlicher. Hier hatte ich beim Öffnen der Kirchentür das Gefühl, ich würde meine eigene Haustür öffnen, so wohl fühlt man sich hier. Und dieses Gefühl hielt auch an, als ich später durch die Kirche spaziert bin. In einem meiner Gedichte habe ich geschrieben: „Still die Welt durchquerend erreiche ich meine Heimat“, und genau in diesem Moment hatte ich dann tatsächlich das Gefühl, hier auf meiner Reise durch die Welt endlich mein Zuhause zu finden. Darin liegt die Schönheit dieser Kirche: auf eine ganz beruhigende, einfache und ehrliche Art verströmt sie eine heimatliche Atmosphäre."
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Bild: Umfun Disi

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Gottesdienst im Kreis: Mit den Jüngern auf dem Berg Tabor


Eine ungewohnte Anordnung des Gestühls, die Beteiligung der Gemeinde bei Lesungen und Gebeten, 
ein Bibliolog, neue geistliche Lieder, eine ansprechende Abendmahlsliturgie und viel Kommunikation sind die Zutaten der neuen Reihe von "Gottesdiensten im Kreis". Sie sind eine Einladung zum Gespräch unter einander und mit Gott. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer meinten am Ende des Gottesdienstes, wie schon die Jünger Jesu vor 2000 Jahren beim Besuch auf dem Berg Tabor: Es war gut, hier zu sein!
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Bild: Umfundisi