Kirchengemeinde St. Michaelis in Hildesheim

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Kulturpreise 2016 der Hannoverschen Landeskirche in der Michaeliskirche übergeben

Die Michaeliskirche war Gastgeberin bei der Verleihung der Kulturpreise 2016 der Hannoverschen Landeskirche an den Fotografen Wolf Böwig und die Nachwuchsschriftstellerin Shida Bazyar für ihren Debütroman "Nachts ist es leise in Teheran". 
Fotos: Literaturhaus-Intendant Dirk Ball im Gespräch mit Shida Bazyar - die Autorin liest aus ihrem Roman.

Bild: Umfun Disi

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OpenAir Gottesdienst zu Himmelfahrt ...

... auf dem Michaelishügel: vom Glück, wenn sich Himmel und Erde begegnen. Die drei Hildesheimer Innenstadtgemeinden St. Andreas, St. Lamberti und St. Michaels feierten gemeinsam.
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Bild: Umfun Disi & Schünemann

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Tischabendmahl am Gründonnerstag


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Bild: Umfun Disi

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Lichtungen


Im Kontext des Hildesheimer Lichtkunstfestivals LICHTUNGEN inszenierten die Künstler joeressen+kessner in und an der Michaeliskirche die Installation "Monte Sant'Angelo", in der Ort, Licht, Material, Form, Bewegung und Klang zu einer Einheit verschmelzen. Das Werk der Künstler vermittelt sich, so Christoph Kivelitz, durch eine transzendentale und offene Struktur von Möglichkeiten und eine permanent neu zu entfaltende Vorgabe an die Rezeption. Der Betrachter ist in den schöpferischen Prozess eingebunden, wird darin zum aktiven Part.

Bild: Umfun Disi

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Klappe die erste: Dreharbeiten auf dem Michaelishügel


Aus der mehrfach preisgekrönten Fernsehserie „Allein gegen die Zeit“ (2010 und 2011 im KiKa gesendet) entsteht derzeit ein Kinofilm. Hildesheim zählt zu den Orten, an denen gedreht wird; schließlich wurde der Mariendom vom Hildesheimer Drehbuchautor Michael Demuth (Kinderkino Sternschnuppe) direkt ins Skript geschrieben. 
Wenn jedoch in den Dialogen der Figuren vom „Dom“ die Rede ist, wird auf der Leinwand stets die Michaeliskirche zu sehen sein. „Der romanische Bau auf dem Michaelishügel gibt als Setting einfach mehr her“ meint Regisseur Christian Theede. Deswegen werden Schlüsselszenen des Films zur Zeit auf dem Michaelishügel und am benachbarten Gymnasium Andreanum gedreht. Tagsüber bestimmen Kameras, Lichtwände, Schauspieler und Komparsen und ein gewaltiges (fiktives) Polizeiaufgebot den Platz vor der Kirche. Und weil es im Film poltern und krachen muss geht unweigerlich manches bedeutsame Relikt aus vergangenen Zeiten zu Bruch. Der jugendlichen Heldin der Geschichte entfährt es wütend als wieder einmal etwas zerdeppert wird: „Özgür, Sie Tölpel! Das war Weltkulturerbe!“

Im NDR Fernsehen können Sie am Dienstag, dem 8. September um 19:30 Uhr in HALLO NIEDERSACHSEN einen Kurzbericht über die Dreharbeiten sehen - danach steht dieser Beitrag in der Mediathek bereit.

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Bild: Umfun Disi

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St. Michael wird nun auch offiziell "verlässlich geöffnete Kirche" und Radwegekirche


Verlässlich geöffnet ist die Kirche schon Jahrzehnte und seit Jahren werden Gäste von einem engagierten Team betreut: dieser Umstand wurde nun vom Haus Kirchlicher Dienste mit einer Plakette gewürdigt. Neu ist, dass die Kirche nun auch in das Verzeichnis der Radwegekirchen aufgenommen wurde - liegt sie doch nur ein paar Pedaltritte vom Innerstetal-Radweg entfernt. An der Kirche gibt es ausreichend Parkplätze für Fahrräder sowie ein stilles Örtchen - einen großen Raum der Stille sowieso.

Bild: Umfun Disi

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St. Michael aus der Sicht eines Besuchers

Herr Huang aus China besucht das Welterbe

In seinem Buch Herr Huang in Deutschland (erschienen 2015 im Olms Verlag, Hildesheim) äußert sich der Milliardär, Bergsteiger und Dichter Huang Nubo auch über St. Michael:
"Das Kirchenschiff war recht einfach gestaltet, und auch von außen war das Gebäude nicht zu prunkvoll. Ein hölzerner Kirchenhimmel und eine Christusfigur in einem ganz anderen, einzigartigen Stil. Die Jesusfiguren, die ich bis dato kannte, waren ans Kreuz genagelt, hatten ihre feinen Gesichtszüge zu einem Ausdruck der Traurigkeit verzogen und ließen in sich gekehrt den Kopf hängen. Diese hier aber besaß nicht diese Feinheit, sondern wirkte auf mich etwas abstrakt. Ich fragte meine deutschen Freunde. Sie wussten nicht genau, um welche Zeit die Figur entstanden war, aber es muss nach dem Zweiten Weltkrieg gewesen sein. [...]
In Europa gibt es viele Kirchen, zum Beispiel den Kölner Dom, da ist man noch nicht einmal hineingegangen und möchte sich schon verneigen. Die Wirkung der Heiligkeit und der Feierlichkeit ist einfach überwältigend. [...] In dieser Kirche [St. Michael] ist das anders, es ist viel natürlicher. Hier hatte ich beim Öffnen der Kirchentür das Gefühl, ich würde meine eigene Haustür öffnen, so wohl fühlt man sich hier. Und dieses Gefühl hielt auch an, als ich später durch die Kirche spaziert bin. In einem meiner Gedichte habe ich geschrieben: „Still die Welt durchquerend erreiche ich meine Heimat“, und genau in diesem Moment hatte ich dann tatsächlich das Gefühl, hier auf meiner Reise durch die Welt endlich mein Zuhause zu finden. Darin liegt die Schönheit dieser Kirche: auf eine ganz beruhigende, einfache und ehrliche Art verströmt sie eine heimatliche Atmosphäre."
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Bild: Umfun Disi

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Gottesdienst im Kreis: Mit den Jüngern auf dem Berg Tabor


Eine ungewohnte Anordnung des Gestühls, die Beteiligung der Gemeinde bei Lesungen und Gebeten, 
ein Bibliolog, neue geistliche Lieder, eine ansprechende Abendmahlsliturgie und viel Kommunikation sind die Zutaten der neuen Reihe von "Gottesdiensten im Kreis". Sie sind eine Einladung zum Gespräch unter einander und mit Gott. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer meinten am Ende des Gottesdienstes, wie schon die Jünger Jesu vor 2000 Jahren beim Besuch auf dem Berg Tabor: Es war gut, hier zu sein!
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Bild: Umfundisi